Arm – Reich: Zwischen Mensch und Gott

Unterrichtsinhalte

  • Was hindert mich, Gott nahe zu sein?
  • Macht Gottes Nähe „reich“? Macht Gottes Ferne „arm“?
  • Welche Arten von Armut gibt es? (materiell, spirituell, emotional, …)

Didaktische Ansätze

In biblischen Texten kommen Mauern oft eine Schutz- und Geborgenheitsfunktion zu. Selbst Gott kann als schützende Mauer gelten (Sach 2,9). Auch der freiwillige Rückzug in die eigenen „Mauern“ kann …

weiterlesen

In biblischen Texten kommen Mauern oft eine Schutz- und Geborgenheitsfunktion zu. Selbst Gott kann als schützende Mauer gelten (Sach 2,9). Auch der freiwillige Rückzug in die eigenen „Mauern“ kann die Aufmerksamkeit für Gott steigern. Insofern kann der Begriff „Mauer“ durchaus auch positiv konnotiert werden.

Mauern stecken bestimmte Territorien ab und setzen Grenzen. Hat Gott einen Raum, ein Territorium in meinem Leben – bin ich „online“ für Gott? Setze ich ihm bewusst eine Grenze – bin ich „offline“?

Welche Hindernisse trennen mich von Gott? Sind diese Hindernisse unreflektierte Gottesbilder? Ist die Beschäftigung mit meinem Verhältnis zu Gott einfach nur unbequem?

Der Begriff „Armut“ wird in der Regel zunächst materiell konnotiert. Zweifellos gibt es aber mehrere Formen von Armut. Durch die Strukturierung und Reflexion unterschiedlicher Armutsformen und ihrer Folgen wird der Begriff ausgefaltet und reflektiert.

Nicht zuletzt stellt sich die Frage, ob eine Mauer zwischen mir und Gott zu einer bestimmten Art von Armut führen kann (z.B. zum Fehlen einer grundsätzlichen Geborgenheit). Hier bietet sich u.a. der Vergleich zum Existenzialismus (Jean-Paul Sartre) an.

Intentionen / Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler kennen die beiden Funktionen von Mauern (Schutz und Ausgrenzung). Die Schülerinnen und Schüler erweitern die materielle Konnotation von „Armut“ um weitere, immaterielle …

weiterlesen

  • Die Schülerinnen und Schüler kennen die beiden Funktionen von Mauern (Schutz und Ausgrenzung).
  • Die Schülerinnen und Schüler erweitern die materielle Konnotation von „Armut“ um weitere, immaterielle Bedeutungen und erörtern deren Folgen.
  • Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit ihrem eigenen Verständnis von Gott auseinander.
  • Die Schülerinnen und Schüler vergleichen das Christentum und den Existentialismus im Hinblick auf die Frage es eigenen, immateriellen Reichtums bzw. der eigenen Armut.

Methodische Zugänge

Vergleichen visueller Darstellungen (Fotos, Bilder) und biblischer Texte von Mauern mit unterschiedlichen Funktionen Sammeln und Clustern verschiedener Arten von Armut und Reichtum und deren Auswirkungen Unterschiedliche …

weiterlesen

  • Vergleichen visueller Darstellungen (Fotos, Bilder) und biblischer Texte von Mauern mit unterschiedlichen Funktionen
  • Sammeln und Clustern verschiedener Arten von Armut und Reichtum und deren Auswirkungen
  • Unterschiedliche (schriftliche, bildliche, …) Darstellungen der Schülerinnen und Schüler ihres Verhältnisses zu Gott und Erörterung der Mauern zu Gott bzw. der Gründe für Entfernung, Entfremdung etc.
  • Vergleichen verschiedener Textsequenzen (Thomas von Aquin, Jean-Paul Sartre) im Hinblick auf das Gottesverständnis und die sich daraus ergebenden Konsequenzen

Arm – Reich

Perspektivwechsel

Anderen Blickwinkel wählen

Innerlich Zwischenmenschlich

In Wort und Bild

Material zu Arm – Reich

Interessante Links, Sachtexte, Arbeitsblätter, Unterrichtsvorschläge sowie audiovisuelle Medien zur Konfliktlinie „Arm – Reich“ haben wir in einem separaten Materialbereich für Sie zusammengestellt.

Zu den Materialien